HiggediHigh Five: August.

higgedi high five august

Was war denn im August los? Viel. Kein langes Intro, hier kommen meine Favoriten. Ich hatte viele Lieblinge, fünf im Folgenden:

  • Big Sean featuring Common – »Switch Up«. »Hall Of Fame« des großen Seans erschien und überzeugte. Mitunter dank des grandiosen Bonus-Songs, der verwirrenderweise eine Single darstellte. Ebenso wie »Guap«. So macht man das wohl im Hause Anderson. Ich bin mir bei ihm allerdings sicher, dass die bestaussehenden Damen Detroits auch einfach nur so auf seinen unzähligen Betten liegen. Als Deko, versteht sich.
  • Trinidad Jame$ – »Hip$ter $trip Club«. Das ist der Sound, zu welchem ihr euch an euere letzte Gauloises klammert und leise »Please Don’t Go« mitmurmelt… ein sehr trauriger Moment, aber die eigentlich ausgelutschten Dubstep-Elemente im Beat werden euch bereits in der nächsten Sekunde die Trübsal aus den Köpfen kloppen. Das gesamte Mixtape »10 Pc. Mild« war amtlich gefüllt mit Bangern konventionellerer Art, die man mit 23 Amis in der Kneipe über die Theke brüllen könnte. »I need a trippy bitch / I ain’t wit that cute shit !!!« – probiert’s!
  • Megaloh – »Hammerhart«. Megaloco hat mit dem zweiten Teil seiner »Auf Ewig«-Mixtapereihe zum wiederholten Male sein Album »Endlich unendlich« gekillt. Ich ziehe meinen Hut, wobei das eigentlich nicht der Anspruch sein sollte. Aber einfaches Gespitte über Deutschrap-Klassiker stehen dem Mann aus Berlin-Moabit einfach besser zu Gesicht als diese »Kopf hoch«-Songs auf Pianobeats mit schwer käsigen Refrains, mit welchen man ganze 10 mit Rigatoni Bolognese gefüllte Schwimmbadbecken al forno machen könnte. Kein Disrespect, einige Lieder waren dennoch nicht zu verachten. Den Beginner-Hit hier hat er eindeutig zerlegt.
  • Waka Flocka Flame featuring Gudda Gudda – »Young Money/Brick Squad«.
    Ziegeltruppe klopft an! Herein? Bow bow bow. Hit. Ich brauch da nicht mehr zu sagen, als dass ihr euch doch mal »Flockaveli« anhören solltet. Casper nennt es sein eigenes kleines »Illmatic«. Wenn man durchdrehen will – wie so ein gestörter Psychopath – dann dazu!
  • The 1975 – »Chocolate«. Nach einigen EPs erscheint nun am 06. September ihr selbstbetiteltes Debüt. Nur Hits… so sagt man sich in engen Gassen, wo Spelunke an Spelunke ragt. Indie-Rock aus Manchester kann alles.